
Corporate Governance
An dem Grad der Übereinstimmung von postulierten und gelebten Werten wird deutlich, inwieweit ein Unternehmen authentisch ist. Mit anderen Worten: Die Glaubwürdigkeit hängt entscheidend davon ab, dass erklärter Anspruch und Wirklichkeit weitgehend übereinstimmen.
Die Unternehmen der Immobilienwirtschaft sind einer Vielzahl von verschiedenen Interessengruppen verpflichtet. Dazu zählen Eigentümer, Investoren und Banken ebenso wie Mieter und Anleger. An diesem breiten Spektrum der Zielgruppe wird deutlich, dass das Geschäftsleben der Immobilienwirtschaft untrennbar mit der gesellschaftlichen Verantwortung verbunden ist.
Für die Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH ist die Verankerung von Corporate Governance in den Unternehmensalltag von elementarer Bedeutung. Unsere Geschäftsorganisation ist auf die Einhaltung aller relevanten Compliancestandards ausgerichtet. Das Vertrauen unserer Kunden basiert hierauf.
Deshalb hat sich die Geschäftsführung der Aberdeen Immobilien freiwillig den folgenden Kodices unterworfen:
Leitfaden "WerteManagement in der Immobilienwirtschaft"
Kompromisslose Rechtstreue, die Verbindlichkeit beruflicher Standards und die Orientierung an ethischen Werten sind die Grundpfeiler einer professionellen Kultur in der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft", heißt es daher in der Präambel des Leitfadens "WerteManagement in der Immobilienwirtschaft". Es handelt sich dabei um eine Empfehlung der "Initiative Corporate Governance der Deutschen Immobilienwirtschaft e. V.", die fünf Bausteine – "Grundwerteerklärung", "Verhaltensstandards", "Verbindlichkeit", "Kommunikation" und "Sicherstellung" – umfasst.
Eine Verpflichtung der Branche, sich dem Regelwerk anzuschließen, gibt es nicht. Die Unterwerfung erfolgt freiwillig. Die Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH sieht in dieser Initiative einen wichtigen Beitrag, die Reputation der Immobilienwirtschaft für fachliche Kompetenz und Integrität weiter zu entwickeln und zu fördern.
Corporate Governance Kodex der deutschen Immobilienwirtschaft
Der Corporate Governance Kodex der deutschen Immobilienwirtschaft ist definiert als unternehmensinterner Kontrollmechanismus zur Vermeidung von anlegerschädlichen Unregelmäßigkeiten.
Der Corporate Governance Kodex beinhaltet
- Transparenz für die Anleger und neue Kunden
- Schaffung von Vertrauen in ihre Produkte
- Wettbewerbsfähigkeit durch Orientierung an internationalen Standards
- Regelungen von Interessenkonflikten, z. B. Drittgeschäft (wie auch bei mehreren Fonds)
- Wachsende Fachqualifikation der Mitarbeiter
- Transparenz bei Immobiliengeschäften z. B. durch das BVI-Maßnahmenpaket (Liquiditätssteuerung, Immobilienbewertung, Transparenz)
BVI–Wohlverhaltensregeln1
Aus der BVI-Homepage2
Die BVI-Wohlverhaltensregeln formulieren einen Standard guten und verantwortungsvollen Umgangs mit dem Kapital und den Rechten der Anleger. Sie stellen dar, wie die Kapitalanlagegesellschaften den gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber Anlegern nachkommen und wie sie deren Interessen Dritten gegenüber vertreten. Die Kapitalanlagegesellschaften wollen durch Verlässlichkeit, Integrität und Transparenz das Vertrauen der Anleger und der Öffentlichkeit ausbauen und deren gestiegene Informationsbedürfnisse erfüllen. Die BVI-Wohlverhaltensregeln richten sich in erster Linie an deutsche Kapitalanlagegesellschaften. Bei den BVI-Wohlverhaltensregeln handelt es sich um eine Verbandsempfehlung für das Verhalten im Sinne des Investmentgesetzes. Sie entfalten selbst keine unmittelbare Rechtswirkung. Auch nicht-deutschen Gesellschaften, die am deutschen Markt tätig sind, wird die Einhaltung der Regeln empfohlen.
1 BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., Frankfurt am Main
2 www.bvi.de