
Aberdeen Immobilien Glossar
- Laufzeit
- Die Laufzeit bedeutet bei festverzinslichen Wertpapieren, Anleihen und Krediten die Zeit zwischen Ausgabe und Rückzahlung dieser Instrumente.
- Laufzeitfonds
- Investmentfonds, die im Gegensatz zu anderen Fondsarten mit einer Endfälligkeit ausgestattet sind.
- Leerstand
- Die nicht vermietete Fläche eines Objektes wird als Leerstand bezeichnet. Der Leerstand kann in Prozent der Sollmieten oder der Gesamtnutzfläche beziffert werden.
- Liegenschaft
- In einem Immobilienfonds wird die einzelne Immobilie auch als Liegenschaft bezeichnet.
- Liquidität
- Mittelzuflüsse, die nicht sofort in Immobilien investiert werden können, werden in liquiden Mitteln (Barvermögen, Geldmarktinstrumente und Wertpapiere) angelegt. Auch für geplante Bauvorhaben werden Mittel vorübergehend in liquiden Mitteln angelegt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität eines Offenen Immobilienfonds beträgt 5% des Fondsvermögens.
- Liquiditätsmanagement
- Bezeichnung für die professionelle Anlage der freien Mittel eines Fonds; dient der zusätzlichen Erwirtschaftung von Erträgen aus den Barmitteln des Fonds.
- Liquiditätsquote
- Die Liquiditätsquote eines Fonds bezeichnet den Bestand der kurzfristig zur Verfügung stehenden Barmittel. Bei Offenen Immobilienfonds ist dies die Differenz zwischen dem gesamten Volumen eines Fonds und dem tatsächlich investierten Bestand in Immobilien. Als Brutto-Liquidität Offener Immobilienfonds bezeichnet man das Fondsvermögen, das in Form liquider Mittel (Barreserven, Renten- und Geldmarktpapiere) vorliegt. Zieht man von diesem die für Ankäufe und Bauvorhaben zweckgebundenen Mittel ab, erhält man die Netto-Liquidität der Offenen Immobilienfonds.
- Länderfonds
- Investmentfonds, die sich bei ihrer Anlage auf ein bestimmtes Land bzw. mehrere unter bestimmten Gesichtspunkten zusammengefügte Staaten konzentrieren, wie z. B. Frankreich-, Großbritannien- oder BRIC-(Brasilien, Russland, Indien, China) Fonds.